Title:

Individuelle Unterschiede und Lernstrategien

Description:  Zusammenhang zwischen Lern-Stilen und Individuellen Unterschieden.
Author:Mirko Wendland
deutsch
  
ISBN: 3150182573   ISBN: 3150182573   ISBN: 3150182573   ISBN: 3150182573 
 
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Individuelle Unterschiede und Lernstrategien



Inhaltsverzeichnis

  1. Einführung und kurzer Überblick
  2. Begriffsbestimmung
  3. Zum Zusammenhang zwischen Lern-Stilen und Individuellen Unterschieden
  4. Anwendung der Ergebnisse
  5. Ein Fazit
  6. Literaturangaben
.

1. Einführung und kurzer Überblick

Das Thema meines Referates soll sich mit Individuellen Unterschieden und Lernstrategien beschäftigen. Der Titel lehnt sich dabei direkt an dem ihn zugrundeliegenden Text "Individual Differences and Learning Strategies" von R. R. Schmeck an, der 1988 veröffentlicht wurde. Doch nun zum Eigentlichen!

Der Titel dieses Referates "Individuelle Unterschiede und Lernstrategien" ruft bei dem einen oder anderen sicherlich verschiedene Assoziationen und somit auch Erwartungen hervor, die eventuell nicht ganz zutreffen, aber sicher auch nicht falsch sind. Deshalb möchte ich - bevor ich die eigentlichen Ausführungen zu dem Referat beginne - zwei Fragen voranstellen: Zum Einen, was hat man sich unter den Begriffen Individuelle Unterschiede und Lernstrategien vorzustellen (?) und zum Zweiten, wie könnten diese beiden Begriffe zusammengehören (?)!

Als ich den Text von R. R. Schmeck zum ersten Mal las, dachte ich zunächst, es würde sich um Unterschiede zwischen Männern und Frauen, gebildeten oder weniger gebildeten Personen - also die typische Experten-Novizen-Debatte - oder auch um Unterschiede ausgehend von verschiedenen (kognitiven) Entwicklungsstadien handeln, doch wurde ich bald eines besseren belehrt. Selbst bei den Lernstrategien, die ich als solche vermutete, befand ich mich zunächst auf dem Holzpfad. Meine Gedanken kreisten um solch spezielle Strategien - oder besser Lerntechniken - wie:

  • Superlearning (z.B. Lernen im Schlaf unter Ausnutzung der REM-Phasen),
  • bestimmte Mnemotechniken (z.B. Methode der Orte oder die Schlüsselwortmethode),
  • bestimmte Lesetechniken (z.B. SQ3R- oder SQ4R-Methode) sowie
  • der Visualisierung von Lerninhalten (z.B. Methode der Orte),
oder aus der kognitiven Psychologie stark formalisierten Begriffen wie:
  • Elaborierung (z.B. levels of processing, Interferenz, Primacy- und Recency-Effekt),
  • Schematisierung und Kategoriesierung und
  • den aus der Ebbinghausschen Vergessenskurve ableitbaren Implikationen (z.B. deliberate practise).

Über den Zusammenhang war ich mir zunächst noch im unklaren; doch im weiteren kamen mir aus der in mehreren Studien berichteten Hemisphärendominanz ableitbare Implikationen in den Sinn, wonach Frauen eher sprachlich- und Männer eher visuell-kodierte Lernstrategien verwenden könnten. Allerding mußte ich sehr bald erkennen, daß sich der Text mit sehr formaleren Dingen auseinandersetzte als es meine schon sehr speziellen Gedanken mich erwarten ließen.

Im Endeffekt wird sich mein Referat also auch in diesem formalen Sinne anpassen. Ein kleiner Überblick wird dies veranschaulichen: Zunächst soll es darum gehen wie man einige Begriffe (Lernstrategie, Lerntaktik, Lernstil) voneinander trennen kann und ihren Zusammenhang verdeutlichen, was für die weitere Betrachtung entscheidend ist. Im Anschluß daran werde ich auf die Forschungsergebnisse von Schmeck eingehen und sie kurz diskutieren sowie eine kleine Wertung der Reichweite dieser Resultate vornehmen. Zum Abschluß erfolgt dann noch ein kurzes, zusammenfassendes Fazit.

Als Anmerkung möchte ich noch hinzufügen, daß ich versuchen werde auf die Anwendung der erzielten Ergebnisse näher einzugehen - jedenfalls soweit es mir wichtig oder plausibel erscheint, obwohl in dem diesen Referat zugrundeliegenden Text keine expliziten Aussagen dazu gemacht worden sind; eher Wahrscheinlichkeitsaussagen, die aber so finde ich nicht näher beachtet werden müssen, weil sie keinerlei empirische oder in anderer Art gesicherte Grundlage besitzen.

Potsdam, den 24.11.1995 .

 


  
Psychologie: Eine Einführung
Siehe auch:
Die Weltwirtschaft: Eine kleine Einführung
Das Gehirn: Eine Einführung
Psychologie lernen: Eine Einführung und Anleitung …
Abriss der Psychoanalyse
Lexikon Psychologie: Hundert Grundbegriffe
Psychologie (Springer-Lehrbuch)
 
   
 
     
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